Premiere am 30. Mai 2018
Nach Bertolt Brecht
Regie: Elmārs Seņkovs
Dramaturgin: Rasa Bugavičute-Pēce
Bühnenbildner, Licht- und Kostümdesigner: Reinis Suhanovs
Komponist: Edgars Mākens
Autor der Videoprojektionen: Rimas Sakalauskas
Regieassistent: Vaidas Jočys
Es spielen:
Mama Drąsa – Darius Meškauskas
Eilif – Karolis Maiskis
Katrina – Justina Vanžodytė
Schweizer – Edvardas Brazys
Oberfeldwebel – Liudas Vyšniauskas
Ivetė – Renata Idzelytė
Kaplan – Vaidas Jočys
Oberst – Aurimas Pintulis / Karolis Norvilas
Rekrutierer – Jonas Baranauskas, Liudas Vyšniauskas
Soldaten – Karolis Maiskis, Edvardas Brazys, Liudas Vyšniauskas, Aurimas Pintulis / Karolis Norvilas, Mikalojus Urbonas, Jonas Viršilas, Jonas Baranauskas, Marius Pažereckas.
Bertolt Brecht (1898–1956) – deutscher Schriftsteller, Theaterkritiker und Regisseur. Der Autor begann 1938 mit dem Schreiben des Stücks „Mutter Courage und ihre Kinder“, als sich das faschistische Deutschland bereits offen auf den Krieg vorbereitete. Die Handlung spielt im 17. Jahrhundert, zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Die Hauptfigur Anna Firling, genannt Mutter Courage (frz. „Mut“), ist eine Marktfrau, d. h. eine Verkäuferin von Speisen und Getränken. Der Krieg ist ihre Haupteinnahmequelle. Mutter Courage ist zugleich eine Mutter, die nicht will, dass ihre Kinder im Feuer des Krieges ums Leben kommen. Doch Mutterschaft und Krieg sind unvereinbar. Mutter Courage verliert ihre Kinder...
Regisseur Elmārs Seņkovs (Lettland) greift auf die Handlung von B. Brecht zurück, verleiht dem Stück einen dokumentarischen Charakter und bringt es näher an die heutige Situation heran – wobei er gleichzeitig den brechtischen Geist und die Prinzipien seines Schaffens bewahrt.
Während der Aufführung kommen „Strobe“-Scheinwerfer zum Einsatz.
Dauer der Aufführung: 1 Std. 55 Min. (ohne Pause)