Premiere am 16. Dezember 2016
Autor der Stücke und Liedtexte: Gintaras Grajauskas
Regisseur: Oskaras Koršunovas
Bühnenbildnerin: Giedrė Brazytė
Komponist: Antanas Jasenka
Choreografin: Vesta Grabštaitė
Autorin der Videoprojektionen: Eglė Eigirdaitė
Lichtdesigner: Vilius Vilutis
Regieassistent: Marius Pažereckas
Kreativer Assistent des Regisseurs: Darius Meškauskas
Darsteller:
Dichter – Jonas Baranauskas
Imker – Darius Meškauskas
Putzfrau – Justina Vanžodytė
Beamtin – Eglė Jackaitė
Redakteur – Rimantas Pelakauskas
Stellvertretende Redakteurin – Eglė Barauskaitė
Reporterin – Renata Idzelytė
Manager – Arnoldas Eisimantas
Fotograf – Mikalojus Urbonas
Marytė und Onutė – Sigutė Gaudušytė und Simona Šakinytė
Begleiter des Dichters – Liudas Vyšniauskas, Marius Pažereckas, Linas Lukošius
Besucher der Arbeitsagentur – Igoris Reklaitis, Regina Šaltenytė, Vida Kojelytė, Karolis Maiskis, Lina Krušnaitė
Musiker:
Gintaras Grajauskas, Antanas Jasenka, Matt Teichmann, Arvydas Jakubėnas, Dovydas Grajauskas
Der Dramatiker Gintaras Grajauskas sagt über das Stück „Für Außenstehende verboten“: „Es ist wie eine Art Reisefilm – über die Reise durch das Leben und noch weiter.“
Der Hauptheld des Stücks, das autobiografische Elemente enthält, ist der Dichter. Zu Beginn, noch ganz jung, reist er durch die Zeit und durch vertraute Situationen, reift dabei allmählich heran und versucht, seinen Platz in der Welt zu finden. Er ist sich der Tragikomik seiner Existenz voll und ganz bewusst, kann aber kaum etwas daran ändern – in diesem seltsamen „Roadmovie“, das man Leben nennt, ist er nur eine der Figuren. Groteske, Farce, Selbstironie – drei ewige Begleiter. Auf seiner Reise begegnet der Dichter einer Vielzahl von Menschen – vom alten Imker, der in seiner Jugend ein bekannter Dichter war, bis hin zur fast metaphysischen Putzfrau. Manchmal könnte man vermuten, dass dieser junge Dichter sich selbst begegnet, der im Alter zu einem ruhigen, weisen Imker geworden ist. Begleitet wird der Dichter zudem von einem eigentümlichen antiken Chor – gruseligen Wesen, die sich jedes Mal anders bezeichnen. Ist dies vielleicht keine Reise der Lebenden mehr, sondern der Toten – durch das Gebiet zwischen Leben und Tod?
In der Inszenierung werden Lieder der Gruppen „Rokfeleriai“ („Montagsblues“) und „Kontrabanda“ („Terorozauro-Blues“) verwendet.
Bei den „Padėkos kaukė“-Auszeichnungen 2017 wurde das Stück als „Stück des Jahres“ ausgezeichnet. Für die Rolle des Imkers in diesem Stück und die Rolle des Rittmeisters Adolf in A. Strindbergs Drama „Der Vater“ (Regie: Mara Kimelė) erhielt der Schauspieler Darius Meškauskas die Auszeichnung als Schauspieler des Jahres.
Im Jahr 2017 wurde die Schauspielerin Eglė Jackaitė für ihre Nebenrolle als Beamtin in diesem Stück für den „Goldenen Bühnenkreuz“-Preis nominiert.
Dauer der Aufführung: 2 Std. 55 Min. (mit Pause)