Das Stück ist für die ganze Familie gedacht.
Premiere am 04.12.2021
Nach dem Märchen von H. C. Andersen
Regie: Paulius Tamolė
Dramaturgin: Virginija Rimkaitė
Bühnenbildnerin und Kostümbildnerin: Kristina Voytsekhovskaya
Komponisten: Tadas Dešukas, Chris Ruebens
Lichtdesigner: Julius Kuršis
Autor der Videoprojektionen: Artis Dzērve
Technische Leiterin: Irina Komissarova
Regieassistentin: Rasa Naujokienė
Es spielen:
Die Schneekönigin – Eglė Jackaitė
Gerda – Samanta Pinaitytė
Kajus – Jonas Baranauskas
Großmutter; Rosenstrauch (Stimme) – Regina Arbačiauskaitė
Frau – Digna Kulionytė
Krähe – Vaidas Jočys
Prinz; Hirsch – Jonas Viršilas
Prinzessin – Karolina Kontenytė
Räuberin; Henne – Renata Idzelytė
Finnische Alte – Vida Kojelytė
Großmutter (Mutter der Räuberin) – Artūras Lepiochinas
Kipšiukas 1; Narziss; Räuber 1 – Karolis Norvilas
Kipšiukas 2; Vėdrynas; Räuber 2 – Donatas Stakėnas / Karolis Legenis
Kipšiukas 3; Vijoklis; Räuber 3 – Karolis Maiskis
In einer Stadt leben zwei beste Freunde – Kajus und Gerda. Sie genießen es, Zeit miteinander zu verbringen, sich um die das ganze Jahr über blühende Rose zu kümmern und den Geschichten ihrer geliebten Großmutter zu lauschen, auch wenn diese von der furchterregenden Schneekönigin handeln. Bis Kajus eines Tages verschwindet und niemand weiß, wohin. Die Menschen befürchten das Schlimmste, doch Gerda kann sich nicht mit dem Gedanken abfinden, dass ihr geliebter Freund ums Leben gekommen sein könnte. Also beschließt sie, sich auf eine Reise voller Gefahren und Wunder zu begeben und alles zu tun, um ihren geliebten Freund zu finden und zu retten. Sie ahnte nicht einmal, dass sie ihren Freund aus der Gefangenschaft der Schneekönigin selbst befreien müsste…
Hans Christian Andersen wird nicht umsonst als König der Märchen bezeichnet. „Die Schneekönigin“ ist eines seiner schönsten und tiefgründigsten Werke, das uns alle an die unerschütterliche Kraft der Liebe und Güte erinnert.
„Seit es Menschen auf der Erde gibt, gibt es auch Geschichten. Es gibt die unterschiedlichsten Geschichten – von den Erzählungen in den Höhlenmalereien der Vorzeit bis hin zu den kleinen Gutenachtgeschichten in den Kinderzimmern. Erzählungen prägen unsere Geschichte und weisen uns den Weg in die Zukunft. Geschichten umgeben uns jeden Tag: im Fernsehen, im Radio oder in den Zeitungsnachrichten. Auch die Bibel und andere religiöse Bücher sind voller unterschiedlichster Geschichten. Lehrer in der Schule sind oft Geschichtenerzähler und erzählen Geschichten aus ihren eigenen Fächern. Lieder erzählen ihre eigenen Geschichten. Fotos erzählen Geschichten. Theaterstücke erzählen Geschichten.
Mir ist ein Märchenbuch von H. C. Andersen in die Hände gefallen, das direkt aus dem Dänischen übersetzt wurde (Übersetzung: Liudas Remeika). Das Original von „Die Schneekönigin“ besteht aus sieben einzelnen Erzählungen, in denen alle Jahreszeiten durchlebt werden. Vergessen wir also den Winter oder Weihnachten. Hier geht es um das Abkühlen von Beziehungen, um Entfremdung zwischen Familienmitgliedern, Freunden und Angehörigen.
WARUM PASSIERT ES MANCHMAL, DASS UNSERE HERZEN SICH IN EISSTÜCKCHEN VERWANDELN?
Märchen sind mächtig. Sie können Moral und Werte vermitteln. Sie können Geschichte vermitteln. Sie können einfach nur Unterhaltung sein. Sie können uns zum Lachen bringen. Der große Wert und Nutzen von Märchen liegt darin, dass sie Menschen miteinander verbinden“, bemerkt der Regisseur des Stücks, Paulius Tamolė.